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Sulforaphan

Glucosinolate kommen vorwiegend in Pflanzen der Familie der Kruziferen (Kreuzblütler) vor; sie tragen zum typischen Geschmack von Senf, Meerrettich, Kohl und anderen Gemüsen bei. Geruch, Geschmack und biologische Wirkung dieser Pflanzenfamilie sind jedoch nicht durch die Glucosinolate selbst bestimmt, sondern durch deren enzymatische Abbauprodukte (Sulforaphan). (Watzl und Leitzmann 1995)

Der enzymatische Abbau wird durch eine mechanische Beschädigung (z. B. Zerkleinern) des pflanzlichen Zellgewebes ausgelöst.

Brassica Nr. 2 hat kombiniert ca. 70 mmol/kg oder 2,8 % Gesamtglucosinolat. Eine ideale Kombination mit hohem Gehalt an Alkyl- und Indolylglucosinolaten.

Diese ungewöhnlich hohen Gehalte werden durch die schonende Keimung und Stressung des Brassica Nr. 2 Saatgutes, der darauf folgenden Trocknung und Vermahlung hervorgerufen.

 

Literatur:

Watzl, B., Leitzmann, C.: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln. 3. Aufl. Stuttgart 1995

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Gesundheitsbezogene Aussagen zu bestimmten Inhaltsstoffen in Lebensmitteln sind nach EU-Verordnung Nr. 432/2012 der Kommission - Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel (Health Claims) verboten. 'Googlen' Sie 'Sulforaphan' und/oder 'Krebsforschungszentrum Heidelberg' für weitere Informationen.